Für viele Tennisvereine ist die Sommerrunde der Höhepunkt des Jahres. Der Landesverband organisiert den Wettbewerb, aber der größte Teil der Arbeit und praktisch das gesamte Vereinsleben drumherum liegt beim Verein selbst. Im Folgenden liest du, was du für das Frühjahr einplanen solltest und was du daneben organisierst, damit nicht nur die gemeldeten Mannschaften etwas davon haben.
Was die Sommerrunde ist
Die Sommerrunde ist der Teil der Medenrunde, der im Freien gespielt wird. Vereinsmannschaften treten in Gruppen gegen Mannschaften anderer Vereine an, eingeteilt nach Spielklasse: Verbandsliga und Oberliga oben, darunter Landesliga, Bezirksliga und Kreisliga, jeweils mit Auf- und Abstieg. Der Landesverband übernimmt Gruppeneinteilung, Spielplan und Ergebnisverarbeitung.
Was der Verband nicht übernimmt: die Mannschaftsmeldung, die Kommunikation mit deinen Mitgliedern, die Vorbereitung auf die Saison und alle Spieler, die in keiner Mannschaft stehen. Das ist dein Teil.
Warum es keinen bundesweiten Zeitplan gibt
Der DTB ist in 17 Landesverbände gegliedert. Jeder hat seine eigene Wettspielordnung, seine eigene Spielklassenstruktur und seinen eigenen Terminkalender. Wann bei euch der erste Spieltag ist, wann die Gruppeneinteilung veröffentlicht wird und bis wann gemeldet werden muss, steht ausschließlich bei deinem Verband.
Deshalb ist die erste Aufgabe im Vereinsjahr banal, aber entscheidend: Hol dir die Termine deines Landesverbands, bevor du irgendetwas anderes ankündigst. Alles Interne planst du danach drumherum.
