Jeder Turnierveranstalter kennt das: Du schließt die Anmeldung, exportierst die Liste nach Excel und fängst an, von Hand zu sortieren. Wer spielt auf welchem Niveau? Wie verteilst du die stärkeren Teams fair auf die Gruppen? Mit 20 Teilnehmern kommst du damit noch klar. Bei 40 oder 50 wird es zu einem Puzzle, das eine Stunde frisst und am Ende trotzdem nie ganz aufgeht.
Ab sofort erledigt Slams das automatisch. Mit einem einzigen Klick erstellt die Plattform eine komplette Gruppeneinteilung auf Basis der Spielstärke.
Wie funktioniert das?
Slams nutzt einen Snake-Draft-Algorithmus. Alle angemeldeten Teams werden anhand ihres DSS-Ratings vom stärksten zum schwächsten sortiert. Anschließend werden sie in einem Schlangenmuster auf die Gruppen verteilt: Das stärkste Team kommt in Gruppe A, das zweite in B, das dritte in C, das vierte zurück in C, das fünfte in B und so weiter.
Das Ergebnis: Jede Gruppe hat ein starkes Team, zwei durchschnittliche und ein schwächeres Team. Das durchschnittliche Rating pro Gruppe ist nahezu identisch. Das sorgt für fairere Spiele, mehr Spannung bis zum Ende der Gruppenphase und weniger Diskussionen im Nachhinein über die Auslosung.
Was, wenn ein Spieler kein Rating hat?
Nicht jeder Teilnehmer eines offenen Turniers hat eine DSS-Rating-Historie bei Slams. Neue Spieler oder externe Teilnehmer wählen ihr Niveau bei der Anmeldung: Anfänger, Fortgeschritten oder Weit fortgeschritten. Slams übersetzt das in einen vorläufigen Startwert (7,5, 8,0 oder 8,5), der für das Matchmaking genutzt wird. Nach dem Turnier erhalten diese Spieler ein echtes Rating auf Basis ihrer Ergebnisse.
Der Veranstalter behält die Kontrolle
Der Algorithmus erstellt einen Vorschlag, keine endgültige Auslosung. Der Veranstalter sieht immer zuerst eine Vorschau: welches Team in welcher Gruppe sitzt und wie hoch das durchschnittliche Rating pro Gruppe ist. Aus dieser Vorschau heraus kannst du Teams manuell verschieben oder tauschen, bevor du die Einteilung aktivierst.
So kombinierst du die Geschwindigkeit des Algorithmus mit deiner eigenen Kenntnis der Teilnehmer. Kennst du zwei Teams, die immer aneinandergeraten? Steck sie in verschiedene Gruppen. Willst du nicht, dass ein befreundetes Paar gleich in der ersten Runde gegeneinander spielt? Pass es an. Das System arbeitet für dich, nicht umgekehrt.
Transparent für die Spieler
Sobald die Einteilung aktiviert ist, erhält jeder Teilnehmer eine Benachrichtigung mit seiner Gruppe und dem Grund für die Auslosung. "Du wurdest auf Basis deines Ratings von 8,2 in Gruppe B eingeteilt." Keine Überraschungen, keine Rückfragen an den Veranstalter. Jeder weiß, woran er ist und warum.
Was das für Clubs verändert
Für Clubs, die regelmäßig Turniere veranstalten, macht das einen spürbaren Unterschied. Die Vorbereitung kostet weniger Zeit, die Gruppen sind fairer und die Spieler haben das Gefühl, dass das System sie ernst nimmt. Das steigert das Engagement und die Chance, dass sie sich beim nächsten Mal wieder anmelden.
Matchmaking nach Spielstärke ist Teil des Turniermoduls in Slams und für alle Clubs mit den Tarifen Club und Growth verfügbar. Lies die vollständige Erklärung der Matchmaking-Funktion oder buche eine Demo, um sie in Aktion zu sehen.
